🧭 Was ist ein IVR?

Ein IVR (Interactive Voice Response) ermöglicht es Anrufern, über die Tastatur ihres Telefons durch Menüoptionen zu navigieren.

Verwende IVRs, um:

  • Anrufer an die richtige Abteilung weiterzuleiten (z. B. Vertrieb, Support)

  • Mehrere Sprachen anzubieten 🌐

  • Haupt- und Untermenüs zu erstellen (z. B. „Für Support drücke 1 → Für technische Fragen drücke 2“)

  • Anrufe außerhalb der Geschäftszeiten oder mit speziellen Weiterleitungsregeln zu bearbeiten

Du kannst sogar verschachtelte IVRs erstellen – also Unter-IVRs innerhalb eines IVRs – um komplexe Anrufabläufe mit mehreren Entscheidungsebenen zu gestalten.

⚙️ Wie du ein neues IVR erstellst

  1. Navigiere zu Wählpläne → IVR.

  2. Klicke auf den grünen ➕ Hinzufügen-Button oben rechts.

  3. Fülle die folgenden Felder aus:

    • Name: Der Name deines IVR (z. B. Company IVR).

    • Kntext benennen: Der Name des Einstiegspunkts (z. B. Entry).

      • Timeout (optional): Lege fest, wie lange das System wartet, bis der Anrufer eine Taste drückt (z. B. 30 Sekunden).

        • ⏱️ Tipp: Du kannst den Timeout verwenden, um Anrufe automatisch weiterzuleiten, wenn keine Eingabe erfolgt – zum Beispiel an die Rezeption.

    • Farbe (optional): Wähle Farben, um deine IVRs visuell zu organisieren

  4. Klicke auf ✅ Änderungen speichern, um dein IVR zu erstellen.

✅ Nächster Schritt

Jetzt, da dein IVR erstellt ist, kannst du Menüoptionen und Aktionen hinzufügen, um festzulegen, was passiert, wenn ein Anrufer eine Taste drückt.

☎️ Aufbau deines IVR – Hinzufügen von Menüoptionen und Aktionen

🧩 Schritt 1: Öffne dein IVR

Nach dem Erstellen deines IVR wird es automatisch im visuellen IVR-Builder geöffnet – keine zusätzlichen Klicks nötig!

Hier kannst du direkt mit dem Design deines Anrufablaufs beginnen.

Wenn du dein IVR später erneut öffnen möchtest, gehe einfach zu Wählpläne → IVR und klicke auf die Kachel des IVR, das du bearbeiten möchtest.

🎯 Schritt 2: Das Layout verstehen

Wenn du bereits mit Dial Plans oder Call Rules gearbeitet hast, wird dir dieses Layout sehr vertraut vorkommen – fast wie ein alter Freund 😉.

Die Idee ist fast dieselbe, nur dass du hier verschiedene Nummern zuweisen kannst, um deine Menüoptionen zu erstellen.

Der Bildschirm ist in zwei Bereiche unterteilt:
  • Linke Seite: Enthält alle verfügbaren Aktionen (Transfer, Queue, Announcement, IVR Anrufer-ID name.)

  • Rechte Seite: Dein IVR-Kontext

Jede Zahl (0–9, #, *) steht für eine Taste, die der Anrufer drücken kann.

Du findest außerdem drei spezielle Felder:
  • Start ▶️ – Was passiert, wenn das IVR startet (z. B. eine Begrüßung abspielen).

  • Ungültig ❌ – Was passiert, wenn der Anrufer eine Taste drückt, die nicht zugewiesen ist.

  • Timeout ⏱️ – Was passiert, wenn der Anrufer innerhalb der festgelegten Zeit keine Taste drückt.

🛠️ Schritt 3: Hinzufügen und Stapeln von Aktionen

  1. Ziehe eine Aktion aus dem linken Bereich auf eine Taste oder ein spezielles Feld.

  2. Konfiguriere die Aktion so, wie du sie benötigst.

  3. Du kannst mehrere Aktionen unter derselben Taste stapeln – sie werden von oben nach unten ausgeführt.

Beispielkombinationen:
  • 🧭 Anrufer-ID Name + Warteschlange: Gib zuerst den Abteilungsnamen an und leite den Anruf dann an die Warteschlange weiter.

  • 📧 E-Mail + Gruppenruf: Sende bei jeder Nutzung dieser Option eine E-Mail-Benachrichtigung und lasse mehrere Benutzer gleichzeitig klingeln.

  • 🎙️ Ansage + Weiterleitung: Spiele eine Informationsnachricht ab (z. B. „Dieser Anruf kann zu Schulungszwecken aufgezeichnet werden“), bevor der Anrufer an einen bestimmten Benutzer oder eine Abteilung weitergeleitet wird.

✅ Du hast nun die Grundstruktur deines IVR aufgebaut!

Deine Menüoptionen sind aktiv, Aktionen sind gestapelt, und Anrufer können bereits durch dein System navigieren.

Jetzt, da dein Haupt-IVR eingerichtet ist, kannst du es noch leistungsfähiger machen ✨

Das ist natürlich optional – aber wenn du einen Schritt weitergehen möchtest, kannst du dein IVR mit Untermenüs (Kontexten) erweitern.

Diese eignen sich perfekt, um verschiedene Sprachen, Abteilungen oder sogar spezielle Weiterleitungsoptionen anzubieten.